Canyon Aeroad – Richter Alexander – Übung 3

Das Canyon Aeroad CF SL 8.0

Der Alleskönner aus der Fahrradschmiede in Koblenz

Über Canyon

7,78 Kilogramm Gewicht. Ein Rahmen aus High-End Carbon Fasern. Das macht Eindruck am heimischen Stamm tisch. Das Aeroad CF SL 8.0 ist nur eines von fünf versch iedenen Modellen der „Aeroad“-Serie aus dem Hause Canyon. Es überzeugt durch sein unschlagbares Preis / Leistungsverhältnis in der Rad-Szene Kritiker und Fans gleichermaßen.

Vollendetes Design für einen fairen Preis – das Canyon Aeroad CF SL 8.0. Das abgebildete Vorderrad ist nicht im Lieferumfang enthalten

Das Geschäfts modell von Canyon basiert auf dem Prinzip des Direkt vertriebes. Über einen Online-Shop für ihre Fahrräder werden Kunden Schritt für Schritt zu ihrem neuen Traum-Fahrrad geführt. Canyon verzichtet bewusst auf die Zwischen stufe des Rad händlers. Komponenten wie Lauf räder oder Schalt gruppen werden in hohen Stück zahlen bei externen Herstellern erworben. Der erhaltene Mengen rabatt wird an die Kunden weiter gegeben. Canyons sind meist wesentlich günstiger zu erwerben, als Räder anderer Hersteller mit vergleichbarer Komponenten ausstattung. All das beschert Canyon hohe Absatz zahlen.

Im Profisport beliebt – im Breitensport daheim

Canyon unterstützt unzählige Rad- und Triathlon Profis mit High-End Fahrrädern. Große Rad-Mannschaften die bei der Tour de France oder dem Giro d‘ Italia an den Start gehen. Einzel sportler wie Jan Frodeno und Patrick Lange setzen auf die Fahrräder mit dem markantem Schriftzug. Das weckt Vertrauen beim Amateur-Sportler: So wurden 2018 beim größtem Triathlon Rennen der Welt, dem Datev Challenge Roth von 2.600 ausgewerteten Fahrrädern insgesamt 229 Canyons gezählt. Bei einer absoluten Konzentration von knapp 50 verschiedenen Herstellern eine beeindruckende Zahl.

Aeroad – der Name ist Programm

Das Aeroad kam im Juli 2014 auf den Markt. Es zeigte sich in aktuellen Aerodynamik-Tests noch als überaus konkurrenzfähig. So auch im RennRad-Windkanal-Test, der in der Ausgabe 10/2020 veröffentlicht wurde. Dort konnte das Aeroad CF SL bei 45 km/h sehr gute 34 Watt im Vergleich zu einem Standard-Aluminium-Rennrad einsparen.

https://www.radsport-rennrad.de/test-teile/canyon-aeroad-die-neuauflage-des-aero-bike-klassikers/

Auch der schrille Name der Reihe unterstreicht den sportlichen Charakter. Die Wort verschmelzung aus dem englischen „aero“ (Kurzform für aero dynamisch was in diesem Falle gleichzusetzen mit „schnell“ ist) und „road“ ist hier passend wie die Faust aufs Auge.

Das Erfolgsrezept steckt im Detail

Was genau macht Canyon mit seinen Rädern und Verkaufs konzept „richtiger“ als andere Hersteller? Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein neues Renn rad erwerben. Sie öffnen die Internet seiten von einem Ihnen bekannten Hersteller. Sie finden mit großer Wahrscheinlichkeit alle Modelle. Aber Sie werden auf einen Händler in ihrer Nähe verwiesen.

Dort angekommen, hat der Händler viele Fragen.

Was Sie für eine Rahmen größe brauchen. Welche Schaltg ruppe Sie möchten. Elektronisch oder mechanisch? Welche Übersetzung Sie fahren. Welche Lauf räder Sie wollen. Mit welcher Bereifung und welchem Reifen system. Welchen Lenker Sie möchten.

Canyon nimmt ihnen all diese Fragen ab. Beispielsweise werden vorab einzelne Abstufungen durchführt. Abstufungen in der Auswahl der Komponenten. So müssen Sie nur wissen, wie viel Geld Sie ausgeben möchten- den Rest übernimmt Canyon. Dies schränkt die Individualität einerseits stark ein. Andererseits lieben Quereinsteiger das Konzept.

Schaltgruppe und Antriebsstrang bilden eine Einheit

Umwerfer, Kurbelarme und Kettenblatt vorne (abgebildetes Kettenblatt und Kurbelarme sind nicht Teil des Lieferumfanges)

Zurück zum Aeroad. Die am Rad werksseitig verbaute Ultegra R8000 bietet jederzeit gewohnt zuverlässige und schnelle, knackige Schalt vorgänge. Als Mittelklasse-Variante des Herstellers Shimano bekommt man hier für faires Geld ein „Rundum-Sorglos-Paket“. Wer circa 1000 Euro mehr auf der hohen Kante liegen hat, kann sich die teurere Shimano Dura Ace Schalt gruppe ans Rad basteln. Wer es lieber günstig möchte und nicht so sehr auf Zuverlässigkeit oder High-End-Werkstoffe aus ist, bekommt für ungefähr 1000 Euro weniger Shimanos 105er Schalt gruppe.

Kassette, Umwerfer und Schaltkäfig hinten

Was bekommt man letztendlich für sein Geld? – Das Fazit

Mit der Aeroad-Reihe hat Canyon den Zahn der Zeit getroffen. Vom klassischen Renn rad unterscheidet sich das Aeroad grund legend. Das Tolle daran: die Ingenieure und Entwickler von Canyon nehmen dem Rad sportler die Arbeit ab, das eigene Rad schneller und aero dynamischer zu machen. Ein Blick in die Geldbörse und den anschließende Klick im Online-Shop auf das gewünschte Modell getätigt: schon steht der gewünschte Aero-Renner bald vor der eigenen Haustüre.

Die Hard-Facts zum Aeroad:

In Summe bekommt man mit dem Aeroad CF 8.0 ein Modell, mit einem Top Preis Leistungs-Verhältnis. Tolles Design, tolle Ausstattung und ein tolles Fahrgefühl. Es vereint das Beste aus den beiden anderen Preis-Kategorien der Aeroad Reihe. Dabei bietet es annähernd die gleiche Fahr dynamik der Top modelle.

Dank des einfachen Geschäfts konzeptes wird dem Kunden ein angenehmes Einkaufs erlebnis geboten. Gerade für Einsteiger ist der über sichtliche Online-Shop mit detaillierten Vergleichs möglichkeiten und Beratungs services ideal. Das Rad wird in einem großen, und stabilen Fahrrad-Karton geliefert. Öffnet man ihn, wird man mit dem Slogan „welcome to a community“ begrüßt. Die Reise kann beginnen.

Bildrechte

Das Canyon Aeroad (Nahaufnahme) – von Alexander Richter Lizenz CC-BY-SA

Das Canyon Aeroad Vollaufnahme innen und außen – von Alexander Richter Lizenz CC-BY-SA

Schaltgruppe – von Alexander Richter Lizenz CC-BY-SA

Canyon Aeroad – 18.12.2020, 10:33 Uhr Platz 98

Über den Autor

Alexander Richter

23 Jahre gealterter, ausgebildeter Immobilienkaufmann, Schwabacher Bub, Leistungssportler im Triathlon, Profi-Power-Napper, leidenschaftlicher Sonnenanbeter und seit neuestem auch Student an der Hochschule Ansbach im wohl dort interessantestem Studiengang, Ressortjournalismus.