Smart Home Systeme, die Zukunft des Wohnens

Mehr Nutzen als Schaden?

Vernetztes Wohnen

Muss ich bald nichts mehr selber machen?

Smart Home Systeme bedeuten heutzutage nicht nur Bequemlichkeit und
Erleichterung für junge Leuten, sondern erlangen zunehmend auch eine wichtige Rolle
für das altersgerechte Wohnen, was das selbstbestimmte Wohnen in den eigenen vier Wänden angeht und positiv verändern kann.

Zudem kann es zu einer Entlastung
beispielsweise der Pflegeheimen und Seniorenresidenzen als auch der betreuenden
Angehörigen führen. Es ist also egal ob du jung oder alt bist, helfen kann es in allen Altersklassen!

Die Mehrheit hat Internet

Wie an der Grafik zu sehen ist, besitzt die Mehrheit über einen Internetzugang in den eigenen vier Wänden. Welche Geräte hierbei benutzt werden ist unklar.

Sind es nur Standardgeräte wie beispielsweise Mobiltelefone? oder sind schon neuere Technologien im Gebrauch, die das Wohnen erheblich erleichtern können wie beispielsweise Überwachungssystem oder dergleichen?

Welchen Nutzen haben Smart Home Systeme?

Derzeit gibt es diverse Arten von Assistenzsystemen, angefangen von automatisierten
Fensteröffner mit der Messung von Kohlenstoffdioxid, beleuchtbaren Schränken und
festintegrierten Sensoren in Böden. Smart Home Geräte, welche auch als „Health Care“
Produkte beschrieben werden, sind in erster Linie dazu da, die Eigenständigkeit in den
eigenen vier Wänden beizubehalten, zu verlängern, aber auch sinnvoll, wenn die
geistigen und motorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind.

Die intelligente Vernetzung dieser Smart Home Systeme können somit in vielen verschieden
Bereichen angewendet werden und unterschiedlich ausgeprägt und individuell
angepasst sein. Es ist für jegliche Art von Menschen im alltäglichen Gebrauch geeignet,
sei es, wenn es um die Regulierung von Heizungen, Fenstern und/oder Beleuchtungen
in den eigenen Wänden geht; oder aber auch, wenn es um spezifischere Bereiche geht
Hier können diese intelligenten Systeme von großem Nutzen
sein.

Nun derzeit gibt es eine Vielzahl an Produkten auf den Markt, allerdings sind viele dieser Geräte nicht im übermäßigen Gebrauch. Woran liegt es? sind die Menschen skeptisch oder nicht genug informiert? obwohl sie den Bequemlichkeitsfaktor erhöhen können? im weiteren sind vier nützliche Geräte aufgezeigt.



Doch wie sicher sind diese Geräte?

+ Die Geräte werden so entwickelt und überprüft, dass ein Hacken sehr schwierig zu meistern ist. Experten versuchen diese Systeme so sicher wie es geht zu machen.

-Die Geräte sind meistens mit dem Internet verbunden. Dort verbergen sich viele Gefahren. Immer wieder hört man von Hackangriffen sei es im privaten Haushalt als auch im Beruf.

Smart Home Systeme können großes bewirken, sei es bei der Entlastung von Tätigkeiten oder die Bequemlichkeit betreffend. Doch eine 100% Gewissheit vor Hackerangriffen geschützt zu sein, ist noch weit entfernt und zu hinterfragen!

Erfahrungen sammeln und informieren!

Was können wir nun tun, die Technik auf Vordermann zu bringen und in die Gesellschaft zu integrieren und zu implementieren? es ist wichtig über die Möglichkeiten zu informieren und zu werben. Bis dato sind die technologischen Fortschritte zwar ersichtlich und begegnen uns auch tag täglich, dennoch aber gibt es viel zu wenig Informationen, welche Vorteile diese technischen Assistenzsysteme mit sich bringen können. Vor allem die Menschen im höheren Alter haben Schwierigkeiten sich mit dieser Form der Technik zu beschäftigen. Es bedarf hierbei Hilfe mit dem Umgang solcher Systeme. Denn der Umgang und der Einsatz von Smart Home kann vieles erleichtern und/oder auch die Lebensqualität steigern.

Live smart, live longer

Technologischer und medizinischer Fortschritt

Die Menschen werden älter. Dank des technologischen aber auch medizinischen Fortschritts gibt es mittlerweile zahlreiche innovative Konzepte und Möglichkeiten das Leben unterstützend zu begleiten und aufrechtzuerhalten. Doch älter werden bringt auch viele Gefahren mit sich; man wird gebrechlicher, die Sehverhältnisse verschlechtern sich, das Gehen erschwert sich und viele weiteren Faktoren und Schwierigkeiten kommen auf einem zu, die das Wohnen in den eigenen vier Wänden erheblich erschweren können…Was bleibt da bloß übrig? Das betreute Wohnen? Pflegekraft? Oder vielleicht doch die Abschiebung ins Altenheim? Die Pflegeheime sind derzeit sehr überlastet und die Warteliste ist auch sehr hoch. Möchte man da lieber nicht zuhause wohnen bleiben? Mit Hilfe der technologischen Assistenzsystem lassen sich möglicherweise einige Tätigkeiten selbstständig durchführen und begleitend unterstützen.

Wie könnte das perfekte Zuhause aussehen?

Nun was kann getan werden um die Lebensqualität zu steigern und/oder auch entgegenzuwirken um nicht in ein Altenheim abgeschoben zu werden?
Wie bereits erwähnt, nehmen die motorischen und geistigen Fähigkeiten im hohen Alter ab und es bedarf an Unterstützung. So wie kann nun das perfekte zuhause aussehen. Zuerst ist es wichtig, dass die Häuslichkeit soweit es geht ebenerdig und barrierefrei ist, um gut und sicher von Raum zu Raum zu kommen. Zudem können beispielsweise breite Türen angebracht werden, falls ein Rollstuhl nach und nach in den Einsatz kommt. Des weiteren sollte die Wohnung mit Bewegungssensoren ausgestattet sein, die das Licht regulieren und aktivieren. Dadurch lassen sich präventiv Stürze verringern und reduzieren.

Als weiteres sehr nützliches Gadget dient ein mit Bodensensoren ausgestatteter Boden. Die integrierten Sensoren können ermitteln, wo sich die Person gerade im Raum befindet und kann somit das Verhalten beobachten und analysieren. Es geht hierbei nicht primär um die Überwachung, sondern viel mehr um die Sicherheit. Denn Falls eine Person zum Sturz kommen sollte und nicht mehr die Kraft aufwenden kann selbstständig aufzustehen, so können diese Sensoren das Verhalten analysieren und dementsprechend agieren. Sie leiten das Signal weiter an beispielsweise Rettungsdienst oder Angehörige, die dann zur Hilfe eilen können.

Ein weiteres nützliches Gerät ist die automatische Abschaltvorrichtung einer Herdplatte beispielsweise. Diese Abschaltvorrichtung ist nützlich falls die Person vergisst den Herd abzuschalten. Für Menschen die an einer beginnenden Demenz leiden, ist dieses System sehr wichtig und sorgt für Sicherheit.

08.12.20 Ohne Platzierung
22.12.20 Keine Platzierung


Über den Autor

Julian Gülich

Julian Gülich hat eine Ausbildung zum Rettungsassistenten absolviert. Anschließend Studium Management in der Gesundheitswirtschaft mit dem Abschluss Bachelor of Science. Derzeit Student an der Hochschule Ansbach in dem Studiengang Ressortjournalismus.