Traumberuf Journalist – Wege in den Journalismus!

Wege in den Journalismus

Die verschiedensten Wege in den Journalismus kurz vorgestellt: Ihr steht kurz vor dem Abitur, möchtet euch beruflich umorientieren oder habt euch einfach nur immer schon gefragt, wie man eigentlich Journalist wird? Gibt es da eine Ausbildung? Oder muss ich doch studieren; und wenn ja, was? Welche Charaktereigenschaften sind von Vorteil?

Das Hochschulstudium

Quelle: Pixaby – Pixabay License

Die Mehrzahl der Journalisten haben ein Hochschulstudium abgeschlossen, wobei die Fachrichtung erst einmal nebensächlich ist. 

Als Journalist ist es wichtig, eine Gewisses Fachwissen aus einem Themengebiet mitzubringen, um am öffentlichen Diskurs teilnehmen zu können. 

Direkt- oder Indirekt an den Journalismus angelehnte Studiengänge sind beispielsweise: Sprachwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Journalistik, PR- und Unternehmenskommunikation, Sportjournalismus, Cross-Media Production & Publishing. Es gibt zulassungsbeschränkte und zulassungsfreie Studiengänge. 

Zudem werden einige Studiengänge zum Sommer- und Wintersemester angeboten, andere nur zum Wintersemester.

Die Journalistenschule

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Die Journalistenschulen bilden Journalisten aus. Es gibt redaktionelle – und offene Journalistenschulen. Leider gibt es nicht viele Journalistenschulen und die zu vergebenden Plätze stehen in keinem Verhältnis zur Bewerberzahl. Gute Noten und ein starkes Anschreiben sind wichtig. 

Bei den redaktionell angebundenen Journalistenschulen übernehmt ihr meist schon während der Ausbildung eine Rolle im redaktionellen Alltag. Als junger Journalist sammelt man Berufserfahrung und knüpft erste Kontakte. Meist findet man nach Abschluss der Ausbildung auch schnell eine Anstellung. 

An offenen Journalistenschulen wird man redaktionsunabhängig ausgebildet. Es wird intern krass mit- und an euren journalistischen Skills gearbeitet, die „betriebliche Praxis“ fehlt meist. 

Einige Beispiele sind Die Deutsche Journalistenschule, Die Henri-Nannen-Journalistenschule Hamburg oder die Kölner Journalistenschule.

Das Volontariat

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Das Volontariat ersetzt die Ausbildung an einer Journalistenschule. Ein Volontariat ist gleichzusetzen mit einer betrieblichen Ausbildung. 

Ihr arbeitet ab dem ersten Tag in der Redaktion mit und durchlauft während eurer Ausbildung alle redaktionellen Bereiche des Unternehmens. Ihr arbeitet redaktionsintern an eurem journalistischen Können und seid in den Berufsalltag eingebunden. Ein Volontariat wird in der Regel bezahlt, wenn auch meist nicht gut. Da es weniger Volontariatsplätze als Bewerber gibt, habt ihr kaum mehr ohne abgeschlossenes Hochschulstudium eine wirkliche Chance, solch einen Platz zu ergattern, leider. 

Gleichzeitig bieten auch Unternehmen aus der Wirtschaft in der hauseigenen Presseabteilungen Volontariatsplätze an. 

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„Ich sage dir nicht, dass es leicht wird. Ich sage dir, dass es sich lohnen wird!“

Art Williams

Der Quereinstieg

Viele heute im Journalismus beschäftigte Menschen kommen eigentlich aus einer ganz anderen Berufsrichtung und sind dann in den Journalismus umgeschwenkt. Vielmehr geht es darum, eine gewisse Expertise mitzubringen. 

Eine Ärztin, ein Krankenpfleger oder eine Juristin bringen eigenes, wichtiges Fachwissen mit in die Debatte. Daher ist der Quereinstieg in den Journalismus schon lange keine Seltenheit mehr. 

Quelle: Deutscher Journalistenverband

Fernlehrgänge

Es gibt gute und wenige gute Anbieter. Achtet bei der Wahl besonders auf die Lehrgangsinhalte und auf die staatliche Anerkennung. Es gibt Seminare, die zocken euch nur ab; und es gibt Seminare, die schließt Ihr ab und danach habt Ihr etwas gelernt. 

Es ist wichtig, dass Ihr bereits früh damit beginnt, euch zu engagieren. Es gibt verschiedene Wege in den Journalismus. Egal, ob bei der Schülerzeitung, der Lokalpresse oder für den Sportverein ums Eck, bringt euch früh ein und sammelt Erfahrungen.

Seid aufgeschlossen, kontaktfreudig und nicht schüchtern. Nehmt Kritik an euren Texten nicht persönlich und fragt lieber zweimal mehr, als einmal zu wenig. Dranbleiben lohnt sich!

„Erfolg besteht aus drei Komponenten: Leidenschaft, harter Arbeit und den unbeirrbaren Glauben an die Zielerreichung.“

Christian Bischoff

Bildrechte:

Die hier im Beitrag verwendeten Fotos sind lizenzfrei von: https://pixabay.com/de und dem Deutschen Journalistenverband

Über den Autor

Makan Mokhtari

"Student""
"Makan ist 26 Jahre alt und studiert an der Hochschule Ansbach Ressortjournalismus im ersten Semester. Zuvor hat er eine kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, sein Abitur nachgeholt, eine gewisse Zeit lang im Vertriebsinnendienst gearbeitet und zuletzt zwei Semester an der Universität Hamburg studiert. Er begeistert sich für Sport und Politik.